Akademiker in Chemie und Pharma: Mindestjahresbezüge steigen moderat

Mit dem Abschluss eines neuen Tarifvertrages über die Mindestjahresbezüge von Akademikern in der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind die Verhandlungen zwischen dem Bundesarbeitgeberverband Chemie (links) und dem VAA am 9. Dezember 2019 in Köln erfolgreich zu Ende gegangen. Foto: VAA

Am 9. Dezember 2019 in Köln haben der Verhandlungsführer des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie Georg Müller und der 1. VAA-Vorsitzende Rainer Nachtrab den Abschluss der Tarifverhandlungen besiegelt. Foto: VAA
Der entsprechende Tarifvertrag wurde am 9. Dezember 2019 in Köln abgeschlossen. Für das Jahr 2019 betragen die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr demnach
- 66.750 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
- 77.775 Euro für Angestellte mit Promotion.
Für 2020 wurden die tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr wie folgt festgelegt:
- 67.600 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
- 78.750 Euro für Angestellte mit Promotion.
2021 gelten die folgenden tariflichen Mindestjahresbezüge im zweiten Beschäftigungsjahr:
- 68.550 Euro für diplomierte Angestellte und Angestellte mit Masterabschluss,
- 79.875 Euro für Angestellte mit Promotion.
Anhebung entsprechend allgemeinem Tarifbereich
Die Erhöhung entspricht dem Ende November im allgemeinen Tarifbereich vorgenommenen Tarifabschluss unter Berücksichtigung des Charakters kalenderjährlich gezahlter Mindestjahresbezüge.
Für das erste Jahr der Beschäftigung können die Bezüge wie bisher zwischen Arbeitgeber und Angestellten frei vereinbart werden.
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